Abwasserfreie Produktion – weltweit einmalig
Lange bevor das Thema Nachhaltigkeit als Begriff geprägt wurde, hat der Unternehmensgründer und heutige Inhaber Andreas Contag bereits um 1990 tiefgreifende Unternehmensentscheidungen zum Umweltschutz getroffen. Zu dieser Zeit waren weder weitreichende Arbeitsschutzvorschriften noch das Thema Umweltschutz im produzierenden Gewerbe angekommen. Erst recht nicht bei der Leiterplattenproduktion, die ähnlich der galvanischen Betriebe eher in der „Schmuddelecke“ angesiedelt war. So war es in der Leiterplatten-Branche üblich, erhebliche Mengen Frischwasser durch die Spülbäder der chemischen Anlagen zu leiten, um die Produktionsergebnisse stabil zu halten sowie den First-Yield-Output der Fertigungsprozesse zu optimieren. Nach einer „Spülwasser-Aufbereitung“ wurden diese Wassermengen dann in die Kanalisation eingeleitet, außer bei CONTAG.
Einen umwelt- und ressourcenschonenden Weg hingegen ist Andreas Contag gegangen und entwickelte hierfür Produktionsanlagen für Leiterplatten anfänglich selbst, mangels umweltfreundlicher Anlagen auf dem Markt. Für die abwasserfreie Leiterplattenplattenproduktion ist ihm 1999 der Berliner Umweltpreis verliehen worden. Auch das Umweltbundesamt interessierte sich für diese auf der Welt wohl einmalige Leistung und begutachtete die entsprechenden Unternehmens-Prozesse um sie in ihren „Stand der Technik“ aufzunehmen. Später gelang es Andreas Contag, erste namhafte europäische Anlagenhersteller für die Idee der konsequenten Wassereinsparung zu begeistern. Insofern ist CONTAG umwelttechnischer Markttreiber in der Branche und verfolgt heute weiterhin innovative Prozess- und Abfallkonzepte.